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| Leistungsumfang | Standardpreis |
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| in € je Zeile | |
| Fachübersetzung inklusive nachfolgendem Korrektorat zu Orthographie, Grammatik, Interpunktion und Syntax | ab 0.79 |
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Der Ursprung des Französischen ist, wie bei anderen romanischen Sprachen, die lateinische Volkssprache, in diesem Fall die Sprache der römischen Provinz Gallien. Die germanischen Westgoten, Burgunder und Franken, die die Provinz Gallien eroberten, übernahmen die lateinische Volkssprache (lingua vulgaris) der latinisierten Gallier. Während sie dabei selbst nur wenige Wörter ihrer Sprachen einbrachten, veränderten sie jedoch die Aussprache und Grammatik dramatisch, so dass sich das neu entstandene Galloromanische (lingua rustica romana) im 7. Jahrhundert bereits erheblich von der lateinischen Ursprache unterschied.
Das 16. Jahrhundert war eine wichtige Periode in der Geschichte der französischen Sprache. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts, wurde das Französische von der Pléiade, einer Gruppe französischer Dichter, zur Literatursprache erklärt. Im frühen 17. Jahrhundert bewirkte der Dichter François de Malherbe mit seinen poetischen und kritischen Werken, dass sich im Französischen ein exakter, einheitlicher Wortgebrauch festigen konnte. In der Zeit Ludwigs XIV. (1643-1715) erreichte der Einfluss des Französischen in Europa seinen Höhepunkt: Französisch war als internationale Sprache Europas nicht nur Diplomaten- und Wissenschaftssprache, sondern auch Sprache des gesellschaftlichen Umgangs.